◆ KUON · RHYTHMS
Die Rhythmen der Welt
Clave, arabische Iqa, balkanische Aksak, indische Tala. Achtundzwanzig Muster, jedes bis zur Position jedes Schlags anhand der Literatur geprüft. Alle erklingen direkt hier.
Clave und Glockenmuster
Son-Clave 3-2
Kuba
4/4 · 3-3-4-2-4
Son-Clave 2-3
Kuba
4/4 · 2-4-3-3-4
Rumba-Clave 3-2
Kuba
4/4 · 3-4-3-2-4
Rumba-Clave 2-3
Kuba
4/4 · 2-4-3-4-3
Bossa-Nova-Clave
Brasilien
4/4 · 3-3-4-3-3
Shiko
Westafrika
4/4 · 4-2-4-2-4
Soukous
Zentralafrika
4/4 · 3-3-4-1-5
Gahu
Ghana (Ewe)
4/4 · 3-3-4-4-2
Tresillo
Kuba
4/4 · 3-3-2
Cinquillo
Kuba (Danzón)
4/4 · 2-1-2-1-2
Habanera
Kuba
4/4 · 3-1-2-2
Bembé (Standard Bell)
Westafrika & Kuba · 12/8
12/8 · 2-2-1-2-2-2-1
Jazz
Arabische Iqa
Balkanische Aksak (ungerade Takte)
Indische Tala
Tintal (16 Schläge)
4+4+4+4 · der Khali (leere Zählzeit) auf Schlag 9 bleibt stumm
16/4 · 4+4+4+4
Keherwa (8 Schläge)
4+4 · der Khali auf Schlag 5 bleibt stumm
8/8 · 4+4
Dadra (6 Schläge)
3+3 · der Khali auf Schlag 4 bleibt stumm
6/8 · 3+3
Rupak (7 Schläge)
3+2+2 · beginnt ungewöhnlich mit einem Khali (stumm) auf Schlag 1
7/4 · 3+2+2
Jhaptal (10 Schläge)
2+3+2+3 · der Khali auf Schlag 6 bleibt stumm
10/8 · 2+3+2+3
Alle achtundzwanzig stecken im Metronom, wo Sie zusätzlich das Tempo ändern, Takte verstummen lassen und den Schlag verschieben können.
Im Metronom verwendenQuellen
Clave- und Glockenmuster stammen aus den Intervallvektoren in Toussaint, "A Mathematical Analysis of African, Brazilian and Cuban Clave Rhythms" (BRIDGES 2002) und "The Geometry of Musical Rhythm". Die Iqa wurden mit der Dum/Tak-Notation von Maqam World abgeglichen. Aksak und Tala folgen den üblichen metrischen Definitionen. Was sich nicht Schlag für Schlag belegen ließ, ist nicht aufgenommen.